LoDi-Booster

Der LoDi-Booster setzt das von der Zentrale über den µCon-Bus kommende Steuersignal auf die Gleisspannung um. Hierbei verfügt der LoDi-Booster über die folgenden Merkmale:

  • zwei getrennt schaltbare Boosterkanäle
  • einstellbare Empfindlichkeit für Kurzschlüsse
  • RailCom-Unterstützung (Generierung Railcom Cutout)
  • integrierte Strom- und Spannungsmessung

Der LoDi-Booster Dialog versucht all diese Eigenschaften übersichtlich darzustellen. Alle Bereiche kann man auf- und zuklappen. Dadurch wird nur das angezeigt, was wirklich gerade benötigt wird.

 

Der Dialog ist wie folgt aufgeteilt:

  • Booster Einstellungen: Setzt die im LoDi-Booster gespeicherten Einstellungen.
  • Booster Status: Zeigt den aktuellen Booster-Status an und erlaubt das Ein- und Ausschalten der Booster-Kanäle.
  • Booster Strom: Misst den aktuellen Strombedarf auf den beiden Booster-Kanälen.
  • Booster Spannung: Misst die Gleisspannung beider Booster-Kanäle.

Booster Einstellungen

Der LoDi-Booster speichert seine Einstellungen im internen Speicher.

 

Alle Einstellungen werden durch Drücken des Knopfes "Anwenden" übernommen und im Booster gespeichert.

 

 

 

Dieser Dialog bietet die folgenden Einstellmöglichkeiten:

  • Empfindlichkeit: Stellt die Zeit ein, ab der bei Überschreitung der Kurzschlussschwelle ein Kurzschluss ausgelöst wird. Die tatsächliche Empfindlichkeit hängt zusätzlich von der Häufigkeit des Kurzschlussfalls ab.
    Dreileiter-Fahrer sollten hier eine höhere Schwelle einstellen, um Probleme beim Überfahren von Weichen zu vermeiden.
    • sehr schnell: 100 ms
    • schnell: 200 ms
    • normal: 300 ms
    • langsam: 400 ms
    • sehr langsam: 500 ms
  • Einschaltverzögerung: Die Einschaltverzögerung gibt die Wartezeit vor dem Wiedereinschalten der Fahrspannung nach einem Kurzschluss an.
  • Automatisch Einschalten: Ist diese Option gesetzt, so schaltet der Booster nach einem Kurzschluss unter Einhaltung der in "Einschaltverzögerung" definierten Wartezeit automatisch wieder die Fahrspannung ein.
    Ist diese Option nicht gesetzt, so muss der Booster manuell entweder per Software oder per Knopfdruck am Booster wieder eingeschaltet werden.
  • RailCom-Unterstützung: Ist diese Option gesetzt, so erzeugt der Booster nach jedem DCC-Paket einen RailCom-Cutout. Dieser ist notwendig, um die von den Dekodern gesendeten Daten in den LoDi-8-GBM Rückmeldern zu empfangen.
    Setzen Sie diese Option nur, wenn Sie DCC mit RailCom verwenden.

Booster Status

In diesem Bereich wird der Status der beiden Booster-Kanäle ausgegeben. Drücken Sie auf die grün hinterlegten Schaltflächen, um den Kanalstatus umzuschalten.

Die folgenden Kanalzustände sind möglich:

  • An: Der Kanal ist eingeschaltet. Ist ein Gleissignal vorhanden, wird die Gleisspannung zugeschaltet.
  • Aus: Der Kanal ist ausgeschaltet. Es ist keine Gleisspannung vorhanden.
  • Kurzschluss: Der Kanal meldet einen Kurzschluss. Die Gleisspannung wird in diesem Zustand abgeschaltet.

Booster Strom

Dieser Bereich stellt den Strombedarf der beiden Booster-Kanäle im zeitlichen Verlauf dar.

Booster Spannung

Dieser Bereich stellt den Strombedarf der beiden Booster-Kanäle im zeitlichen Verlauf dar.


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